Dunkelfeldtier
Blutdiagnostik mit Videobeobachtung für den Tierhalter von heute

Was sind Parasiten? 

Was bedeuten sie für die tierische Gesundheit?

Unter Parasiten versteht man Organismen am oder im menschlichen-tierischen Körper, die auf Kosten des Wirtes leben und diesen dadurch schädigen. Parasiteninfektionen können erhebliche Einzeltier- oder Bestandserkrankungen verursachen und zu gehäuften Todesfällen in Tierbeständen führen. Man unterscheidet äußere (Ekto-) und innere (Endo-) Parasiten. Es gibt zahlreiche Tierparasiten, die auch dem Menschen gefährlich werden können. Sie können nicht nur selbst Schadwirkung entfalten, sondern auch andere Erkrankungserreger (z.B. Viren) übertragen. Bestimmte Parasiten können z.B. auch als Verunreiniger von Wasser auftreten und nicht direkt durch Tierkontakt, sondern über verseuchtes Wasser die Gesundheit des Menschen bedrohen.

Was ist die Aufgabe parasitologischer Diagnostik?

Durch parasitologische Diagnostik können Parasiten nachgewiesen werden, sodass Behandlungs- und Schutzmaßnahmen in einem Tierbestand auf Grundlage der so gewonnenen Ergebnisse gezielt erfolgen können.

Im Labor würde z.B eine Blutprobe zerstört bzw. getötet werden durch einen Ausstsrich und eine Färbung(Blau/Rot) um unter dem Mikroskop Parasitäre Veränderungen oder die Bestimmung der Leukozyten zu erkennen.
Bei uns dauert dies nur wenige Minuten bis eine Stunde um eine klare Bildgebung zu erhalten und die Probe wird nicht zerstört und es können alle lebenden Bestandteile des Blutes beobachtet werden.


Wie erfolgt die parasitologische Untersuchung?


Es werden nur Untersuchungsmaterialien vom Tier (überwiegend Kot,Blut oder Hautgeschabsel) untersucht. Wir untersuchen Proben von allen Wirbeltierarten mit Ausnahme von Fischen. Es gibt unterschiedliche Verfahren, um den Parasiten selbst oder seine ausgeschiedenen parasitären Gebilde (z.B. Wurmeier) zu bestimmen. Hierzu verwenden wir nur das direkte Verfahren in dem mikroskopische Nachweise eingesetzt werden.

Wir kommen zu Ihnen und sammeln das zu untersuchende Material (überwiegend Kotproben oder Hautgeschabsel) ein oder führen die Mikroskopische Untersuchung z.B. Bluttropfen direkt vor Ort durch.

Gerne senden wir Ihnen nach Absprache auch einen Behälter in dem Sie uns die Kotprobe zusenden können.

Die Probe wird bei einer Blutuntersuchung auf Parasiten 24 Stunden unter dem Mikroskop beobachtet,gefilmt und aufgenommen für eine besserer Auswertung. Auf Wunsch wird auch eine Leukozytenzählung/Bewertung durchgeführt plus Videomaterial für Sie bei allen Untersuchungen.

Bitte beachten Sie das die Einsendungen bis Donnerstags versendet werden müssen da ansonsten der Kot nicht mehr für eine Untersuchung geignet ist. 

Nach Abschluss der Untersuchungen findet ein ausführliches Gespräch statt in dem alle offenen Fragen erläutert werden.

Wie sind die parasitologischen Befunde in Hinblick auf Behandlungs- und Vorbeugungsmaßnahmen zu interpretieren?
Es kann sofort bei Befall des Tieres/Bestand gehandelt werden und nicht auf lange Blutuntersuchungen bzw. Laborauswertungen warten.

Bei den durchgeführten parasitologischen Verfahren (koprologische Verfahren, Hautgeschabsel) handelt es sich um qualitative Verfahren. Grundsätzliche Rückschlüsse auf die Stärke des Parasitenbefalls können sofort abgeleitet werden.
Bei einem negativen Befund kann nicht auf ein Freisein von Parasiten geschlossen werden. Da zwischen Parasitenbefall und der damit verbundenen Schadwirkung beim Wirt zum einen und der Ausscheidung von parasitären Gebilden (wie Eiern, Larven oder Oozysten) zum anderen eine längere Zeitspanne liegen kann, wird eine erneute parasitologische Untersuchung (etwa im Abstand von 3 bis 4 Wochen nach der ersten Untersuchung – Nachprobe) empfohlen.

Die Proben sollten möglichst frisch zur Untersuchung gelangen.Deswegen führen wir die Untersuchung auf Wunsch vor Ort durch oder senden Ihnen den passenden Probenbehälter zu.


Es kann notwendig sein, den Erfolg von Behandlungsmaßnahmen durch weitere parasitologische Untersuchungen zu überprüfen.